Homöopathie

Die Homöopathie beruht auf der hochgradigen Verdünnung und Gabe von Substanzen bzw. Arzneimitteln, durch die die Selbstheilungskräfte eines Menschen stimuliert werden.

Die Auswahl eines Mittels erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen Symptome des Patienten oder es werden sog. Komplexmittel eingesetzt, die ein vorgegebenes Spektrum an Symptomen abdecken. Aufbereitet sind die Arzneimittel meist in Globuli (Kügelchen) oder flüssigen Verdünnungen.

 

In der deutschen Bevölkerung ist die Bekanntheit der Homöopathie nach einer Allensbachstudie in den letzten Jahrzehnten deutlich gewachsen. Gut mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat schon mal ein homöopathisches Arzneimittel bewußt verwendet. Insbesondere die gute Verträglichkeit und kaum Nebenwirkungen charakterisierten das positive Bild der homöopathischen Arzneimittel.

 

Über die Zeit und durch den Erfolg haben sich in der Homöopathie mehrere Richtungen und Erweiterungen entwickelt. Mit den sog. Konstitutionsmitteln reicht die Homöopathie z.B. in psychologische Prozesse hinein.